
Der Harz, das höchste Gebirge Norddeutschlands, ist eine Gegend, um die sich zahlreiche Mythen und Legenden ranken. Sagenumwobene Orte wie die Teufelsmauer, die Roßtrappe oder der Hexentanzplatz sind nur einige der meistbesuchten Attraktionen im Harz. Die bekanntesten Sehenswürdigkeiten und auch einige Geheimtipps sollten bei einer Reise in den Harz auf dem Plan stehen:
Der Brocken
Mit einer Höhe von 1.142 Metern ist der Brocken das Wanderziel Nummer Eins im Harz. Von oben hat man einen traumhaften Blick und kann weite Teile von Sachsen-Anhalt und Niedersachsen überblicken. Wer nicht so gut zu Fuß ist, steigt einfach in die Brockenbahn und genießt die Auffahrt durch die Harzer Wälder. Übrigens auch im Winter ein unvergessliches Erlebnis!
Baumwipfelpfad Harz
Eine vergleichsweise junge Attraktion ist der Harzer Baumwipfelpfad in Bad Harzburg. Wer den Harz einmal aus einer anderen Perspektive erleben möchte, ist hier genau richtig. Auf einer Länge von einem Kilometer erkundet man die Pflanzen und Tiere aus der Vogelperspektive. Höhenangst sollte man allerdings nicht haben, denn die Aussichtsplattform befindet sich in einer Höhe von 30 Metern.
Titan-Hängeseilbrücke
Die Titan-Hängeseilbrücke nahe der kleinen Stadt Wendefurth beweist, dass es im Harz nicht nur ruhig und beschaulich zugeht. Wer bei seinem Urlaub den ultimativen Adrenalinkick sucht, kann beim Anbieter Harzdrenalin auch einmal die Megazipline herabsausen. Das ist Europas längste Doppelseilrutsche. 120 Meter über der Rappbodetalsperre erreicht man auf einer Länge von einem Kilometer eine Topgeschwindigkeit von bis zu 85 km/h. Nichts für schwache Nerven also, aber definitiv das aufregendste Freizeiterlebnis im Harz!
Der Hexentanzplatz in Thale
Thale ist eine beschauliche Stadt im Ostharz, die ihren Besuchern einiges bieten kann. Die Top Sehenswürdigkeiten hier sind der Hexentanzplatz und die Roßtrappe. Von letztgenannter aus bietet sich ein toller Ausblick hinunter ins Bodetal, auch als „Grand Canyon des Harzes“ bezeichnet. Auf dem Hexentanzplatz selbst wird vor allem für Kinder viel geboten: Neben einem kleinen Hexendorf gibt es einen Tierpark und das bekannte Harzer Bergtheater. Erleben Sie beeindruckende Musicals und Theateraufführungen unter freiem Himmel!
Die Altstädte von Quedlinburg, Goslar und Wernigerode
Nicht umsonst stehen die Altstädte von Quedlinburg und Goslar auf der Kulturerbeliste der UNESCO. Beachtlich ist die Zahl der gut erhaltenen Fachwerkhäuser: Allein in Quedlinburg findet man mehr als 1.200 der Häuser aus vergangenen Jahrhunderten mit ihrer charakteristischen Fachwerkarchitektur. Wenn man über die Kopfsteinpflaster und durch die verwinkelten Gassen schlendert, fühlt man sich beinahe ein wenig wie in einer anderen Zeit. Goslar, Wernigerode und Quedlinburg sind ebenfalls für ihre besonders schönen Weihnachtsmärkte bekannt. Ein Besuch lohnt sich also auch in der Winterzeit!
Die Rübeländer Tropfsteinhöhlen
Ein spannendes Erlebnis unter Tage versprechen die Rübeländer Tropfsteinhöhlen. Gleich zwei Höhlen – die Baumanns- und die Herrmannshöhle – befinden sich nur 300 Meter voneinander entfernt. Jeden Tag werden Führungen angeboten, so dass man die beeindruckenden Stalagmiten und Stalaktiten entdecken und nebenbei noch allerlei Interessantes zur Entstehung der Höhlen erfahren kann. Im Goethesaal der Baumannshöhle finden regelmäßig Konzerte und Theateraufführungen statt.
Die Teufelsmauer
Die Teufelsmauer ist eine wirklich beeindruckende Felsformation, die sich auf Länge von etwa 20 Kilometern von Blankenburg bis nach Rieder erstreckt. Wer gut zu Fuß ist, kann alle Felsformationen des beeindruckenden Naturdenkmals auf dem Teufelsmauerstieg erwandern. Dieser Weg entführt Sie in die verwunschene Waldwelt der Harzregion, doch auch viele der kleinen Ortschaften lernt man während einer Wanderung kennen.
Fazit: Der Harz ist ein ideales Urlaubsziel für alle Erholungssuchenden, die gerne in der freien Natur unterwegs sind. Doch auch die kulturellen Schätze kommen in dieser sagenumwobenen Region nicht zu kurz!